Gerda Laufenberg
Ich male, seitdem mir jemand ein Stück Kreide in die Hand drückte. Da war ich fünf. Später lernte ich an den Kölner Werkschulen etwas dazu, nicht allzu viel. Ich wollte Bildhauerin werden und stellte fest, dass ich lieber zeichnete. Das erlaubte mir sprunghaft zu sein, spontanen Einfällen folgend. Es sind Menschen die mich faszinieren und inspirieren, junge, ältere, schöne, weniger schöne, das ganze Spektrum menschlicher Ausstrahlung. Dabei gehe ich trotz eines deutlichen Hangs zur Satire fast behutsam, in jedem Fall angemessen mit den dargestellten Personen um und achte sehr darauf, dass meine Ironie nicht verletzt. Ich lasse mich nicht auf irgendeine Technik festlegen, alles ist erlaubt. Ich male „sowohl als auch“ und immer mit voller Leidenschaft. Noch etwas: Ich übertreibe gern. Wegen der besseren Verständlichkeit und weil’s Spaß macht. Seit neuestem male ich mit Sand aus dem Rhein und experimentiere mit verschiedenen Pigmenten, eine Technik, in der Bilder mit einer Struktur von geradezu sinnlicher Ausstrahlung entstehen.
Mittwochs geöffnet von 15 - 19 Uhr
Gruppenbesuche nach Anmeldung
Creative-Workshops für Teams nach Anmeldung.
Charakteristisch für die Arbeiten von Gerda Laufenberg ist der Gedankenwitz, sie liebt zeichnerische Pointen aus Logik und Unsinn. Sie spielt mit der Umkehrung des Gewohnten, amüsant-ironische Zeichnungen und Bilder schildern unser Leben auf ungewöhnliche Weise.
(Rheinische Post)
